Die Überlassung und die Rücknahme der Ware

Quelle: WDR-Beitrag „die story“ – 15:02

Quelle: WDR-Beitrag „die story“ – 15:02

Im Film heißt es:

„(…) Übrig blieb Tiefkühlkost im Wert von 1.000 Euro. Die hatte er ja auch vorher bezahlt.“ [Quelle: WDR-Beitrag „die story“ – 35:40-35:44]

Der tatsächliche Sachverhalt:

Diese Behauptung ist schlichtweg falsch. Das Gegenteil ist der Fall: Das Unternehmen überlässt jedem Handelsvertreter den Warenbestand zu treuen Händen. Diese wird durch eine Kaution oder Bankbürgschaft, jeweils im Wert von 5.000 Euro, abgesichert. Die Kaution kann in Form eines Ansparmodells in der Vertragslaufzeit aufgebaut werden. Beendet ein Handelsvertreter seine selbständige Arbeit für das Unternehmen, nimmt eismann seine Ware selbstverständlich zum aktuellen Katalogpreis zurück. Davon ausgenommen sind Produkte, die nicht über ein ausreichendes Mindesthaltbarkeitsdatum verfügen oder beschädigte Waren. Die Kritik im Film, eismann verhalte sich im Austrittsprozess von Handelsvertretern möglicherweise nicht immer kulant genug, hat das Unternehmen dennoch zum Nachdenken angeregt. So hat eismann nach der Ausstrahlung des Beitrags bereits damit begonnen, nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen und diese zeitnah umzusetzen.

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