Die Fluktuation der Handelsvertreter

Quelle: WDR-Beitrag „die story“ – 1:15

Quelle: WDR-Beitrag „die story“ – 1:15

Im Film heißt es:

„Bialke: (…) Austritte 2006 bis 2008 in einer Gesamtliste fast 1.300 Handelsvertreter, die ausgeschieden sind in dieser Zeit.“ „Die Liste stammt von eismann. Auch nach 2008 sehen die Zahlen ähnlich aus. Bialke ist wütend, denn für jeden der ausscheidet, muss er an eismann zahlen. Darunter leidet jetzt auch seine Agentur.“ „Bialke: Die Fluktuation ist nicht 20 Prozent, wie man uns das damals erzählt hat, sondern die Fluktuation geht gegen 100 Prozent. Das wollte man bei eismann nicht wahr haben (…). Bei uns in den Büchern ist es im Grunde eine hundertprozentige Fluktuation. Off-Kommentar: „100 Prozent sind es wahrscheinlich nicht, aber dennoch viel zu viele.“
[Quelle: WDR-Beitrag „die story“ – 6:24-07:20]

Der tatsächliche Sachverhalt:

Die Fluktuation liegt, auf den Gesamtbestand der Handelsvertreter betrachtet, bei etwa 25 Prozent. Dies ist alles andere als ungewöhnlich – gerade bei  Selbstständigen. Die Bundesagentur für Arbeit schreibt in ihrer Informationsbroschüre für Selbstständige: „Die Anforderungen sind hoch. Wochenarbeitszeiten von 60, auch 70 Stunden werden zumindest in denersten Jahren keine Ausnahme sein. Trotz intensiver Anstrengung kommen manche ins Stolpern. Die Erfahrung zeigt aber, dass zwei von drei Existenzgründern die ersten fünf Jahre erfolgreich überstehen. Wer die anfängliche Durststrecke durchsteht, kann mit überdurchschnittlichem Einkommen rechnen.“ [Quelle: Hinweise und Hilfen zur Existenzgründung. Ein Wegweiser für den Schritt in die Selbstständigkeit.]

Hier geht es zum vorigen Irrtum: Das Geschäftsmodell von eismann