Die Einstandsvereinbarung und die Übernahme von Bestandskunden

Quelle: WDR-Beitrag „die story“ – 37:32

Quelle: WDR-Beitrag „die story“ – 37:32

Im Film heißt es:

 „Das Unternehmen verdient nicht nur am Verkauf von Tiefkühlkost, sondern auch am Verkauf von Kunden. (…) 100.000 Euro Jahresumsatz klingen verlockend, dafür muss der Fahrer investieren. Zwischen 15.000 und 20.000 Euro sind normal. (…) Auf diesem Weg macht das Unternehmen mit jedem Existenzgründer automatisch Gewinn.“
[Quelle: WDR-Beitrag „die story“ – 24:08-24:39]

Der tatsächliche Sachverhalt:

Richtig ist, dass ein Eismann einen Einstandsbetrag für das exklusive Vertretungsrecht für einen bereits kaufenden Kundenstamm (derzeit 18 Prozent des bisherigen Netto-Umsatzes des Kundenstammes) bezahlt, maximal jedoch 40 Monatsraten zu je 250 Euro. Das entspricht einer Höchstsumme von 10.000 Euro. Der eventuell anfallende Restbetrag wird gestundet und regelmäßig nicht eingefordert.
Grundsätzlich werden nur die bis zur Vertragsbeendigung geleisteten Zahlungen einbehalten, weil der Handelsvertreter die Vertretungsrechte in dieser Zeit entsprechend genutzt hat. Der Vorwurf, eismann schlage aus Mehrfachverkäufen ein und derselben Vertretungsrechte Profit, ist somit schlichtweg unhaltbar. Weitere Informationen zur Einstandsvereinbarung finden Sie hier.

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